Kombucha - was ist das?

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  • Durch Kleine Steinzeit
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Kombucha - was ist das?

Kombucha ist ein Jahrtausend altes Gebräu und kommt aus der traditionellen Chinesischen Medizin. Dort wurde er schon längst als Quell ewiger Jugend erkoren. Doch was macht dieses Gebräu so besonders? Worauf sollte man besonders acht legen? Und vor allen woher bekomme ich nun diesen Zaubertrank, welcher mir allerlei Wehwehchen lindert?

#1 Alles nur ein Hype?

Im Jahr 2015 kam der Kombucha in Amerika ins Visier amerikanischer Alkoholwächter. Ein Jahr zuvor wurde über 529 Millionen Dollar alleine für Kombucha ausgegeben.

Nach Stichproben verschiedener Hersteller hätte man mehr als 0,5 Prozent Alkohol ermittelt. Ist jetzt Kombucha doch nicht mehr so Gesund?

#2 Mikroorganismus, die neue Medizin

Kombucha enthält verschiedene Mikroorganismen. Unter anderen Hefen und Essigsäurebakterien.

Bei der Fermentation entstehen verschiedene Stoffwechselprodukte, wie Glucuronsäure, Gluconsäure Essigsäure, Milchsäure, andere organische Säuren, verschiedene Enzyme, Spurenelemente wie Zink und Mangan, Vitamin B1, B6, B12 und C.

Besonders wegen der Glucuronsäure ist der Kombucha so beliebt. Denn sie ist die stärkste Waffe gegen Gift- und Arzneistoffe oder auch Steroidhormone.

#3 Der Zucker im Kombuchagetränk

Zucker ist ein wichtiger Bestandteil im Kombucha. Die Hefen verstoffwechseln den Zucker in Kohlenstoffdioxid und Ethanol. Diese wiederrum werden von den anderen Bakterien weiter verstoffwechselt.

Durch den Zucker bildet sich auch der geleeartige Pilz, der meist an der Oberfläsche zu finden ist. Je länger die Fermentation andauert, desto mehr wird von dem Zucker auch verstoffwechselt.

Nach ca. einer Woche bekommt man ein süß, säuerlich, gäriges Getränk, welches wunderbar jedem mundet. Wartet man jedoch länger, wird irgendwann kein Zucker mehr zum verstoffwechseln vorhanden sein und er schmeckt dann wie purer Essig.

Das ist aber gar nicht so schlimm. Dadurch werden viel mehr gute Stoffwechselendprodukte wie Glucuronsäuren gebildet. Wer vor einem Essiggeschmack nicht abschreckt, den beschert dieses Getränk große Gesundheit.

#4 Und was ist jetzt mit Diabetikern?

Auch diese dürfen den Kombucha genießen. Diabetiker haben die Schwierigkeit den Blutzucker-Spiegel, der durch Zucker ansteigt mit Insulin wieder zu senken.

Im fertigen Kombucha ist ein Restzuckeranteil von 25 bis 35 Gramm pro Liter zu finden. Dieser Restzucker besteht hauptsächlich nur noch aus Fructose (Fruchtzucker).

Der weiße Zucker (Saccharose, ein Dopppeltzucker) spaltes sich in Glucose (Traubenzucker) und Fructose. Glucose wird bei der vergärung viel schneller verstoffwechselt. Weshalb nur noch der für Diabetiker unbedenktliche Fructose übrig bleibt.

Für Fructose muss kein Insulin für die Resorption aufgebracht werden, da dieser direkt in die Leber transportiert wird, ohne das der Blutzuckerspiegel ansteigt.

Doch seien sie trotzdem vorsichtig und kontrollieren sie sich lieber einmal mehr.

Jeder Diabetiker hat eine individuelle Tolleranzschwäche. Was bedeutet das eine bestimmte Menge an Kohlenhydrate verarbeitet werden kann, ohne das der Blutzuckerspiegel ansteigt.

#5 Was ist mit Kombucha-Essig?

Bei längerer Einwirkung des Teepilzes erhält man eine essigähnliche, aromatische Flüssigkeit. Diese kann man wie echten Essig benutzen.

Er ist sogar vorzuziehen, da er milder im geschmack und beachtlich billiger ist, als herkömmlicher Essig.

Daher ist es nicht so schlimm wenn der Kombucha ausversehen mal etwas länger rumgestanden hat. Der dabei entstehende Essig kann man wunderbar weiter verwerten.

Auch gibt es noch weitere Einsatzmöglichkeiten. Der Teepilz selbst ist eine wunderbare beilage zu jedem Smoothie. Die darin enthaltenen Mikroorganismen machen den Smoothie zu einer wahren Supper-Waffe.

Für die Haarpflege ist er genau so gut zu empfehlen. Wer auf natürliche Weise seine Haare reinigt, der kann mit dem sauren Kombucha seine Haare ausspülen.

Selbst für die Haut ist es geeignet. Man nehme Heilkreide und etwas fertigen Kombucha und fertig ist eine Maske, welche die Haut wunderbar reinigt und verjüngt.

#6 Worauf muss ich beim Kauf achten?

Nun kommen wir zum wichtigsten Punkt. Woher bekommst du nun dein Kombucha?!

Es gibt verschiedene Hersteller auf dem Markt welche Kombucha anbieten. Leider sind auch ein paar mitbei, die bei der Herstellung tricksen.

Diese sterilisieren den Kombucha. Somit sterben die guten Mikroorganismen ab und was fertig bleibt ist nur noch Zuckerwasser mit Geschmack. Da kann man auch gleich zur Cola greifen.

Richtiger Kombucha findest du NUR im Kühlschrank. Denn wahrer Kombucha, ist lebendiger Kombucha.

Der Kühlschrank lässt die Mikroorganismen in einem Winterschlaf versetzen, so dass der Gärvorgang auf natürliche Weise abgebrochen wird.

Auch sollte Kombucha am besten in Glasflaschen abgefüllt sein, alleine wegen der Säure. Gut wäre dann noch dunkele Flaschen um die Organismen vor Sonnenstrahlen zu bewahren.

Der einzige Hersteller, der all dies beachtet und lebendigen, frischen und potenten Kombucha herstellt ist Fairment.de

Es gibt drei Sorten zur Auswahl: Basic Booch mit Grüntee, Honigbusch mit Honigbooch, Lemongras und Ingewer, sowie Lemongras mit Ingwer und Minze.

Ihr könnt entweder direkt bei denen im Shop deren Flaschen erwerben, oder ihr geht zu Amazon.

Wer auf den Geschmack gekommen ist, den bieten wir sogar an selbst zum Homebrewer zu werden. Hier findet ihr ein original Starterset von Fairment. Ihr bekommt alles was ihr zum Kombuchabrauen benötigt.

Nach dem Kauf werdet ihr sogar von den Jungs von Fairment in ihre geheime Kombucha Facebook-Gruppe eingeladen. Dort könnt ihr euch mit anderen Kombuchabrauern in Verbindung treten.

#7 Ein Wort zum Schluss

Jener unter uns, welche von Krankheit geplagt ist, jener der nach Gesundheit strebt, dem raten wir dringen zu einem verantwortlicheren Leben. Wir haben nur dieses eine Leben.

Doch sollten wir uns nicht in Gesundheit verlieren. Vielmehr sollten wir alle lernen glücklicher zu sein und mehr zu genießen.

Dieses wunderbare Gebräu gibt uns genau das. Es hilft unserer Gesundheit und schmeckt einfach nur köstlich. Wie kann man da noch wiederstehen?

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